Wie ihr bemerkt habt, läuft in letzter Zeit nicht allzuviel auf SF&F Rezension. Das tut uns mindestens so weh wie euch . Leider hat das Leben mal wieder voll zugeschlagen und das Team welches hier normalerweise versucht euch mit hilfreichen Rezensionen zu versehen, ist komplett mit anderem absorbiert, aus sehr
verschiedenen Gründen. Wir hoffen alle, dass sich das bald wieder ändert.
Um euch den Mund etwas wässrig zu machen, hier eine kleine Vorschau, was so alles in der Pipeline ist:
Da sind drei englische Werke - Lamentation von Ken Scholes (Tor Books), The hidden City von Michelle West (DAW) und Irons in the Fire von Juliet E. McKenna (Solaris Books).
Und natürlich auch einiges auf Deutsch - Kryson von Bernd Rümmelein, Runland-Saga von Robin Gates (beide vom Otherworld Verlag), Thondras Kinder von Aileen P. Roberts
(Goldmann).
Ihr seht also, es ist einiges am laufen...nur halt leider viel langsamer als es uns allen lieb ist.
Wer von euch gehört denn noch so richtig zu den Jordan Fans? Ja?
Dann ist es jetzt Zeit (falls ihr das nicht eh schon gemacht habt) euch auf Tor.com anzumelden. Das ist eine kostenlose Membership, über die man viel Infos erhält und auch erste Einblicke in
das was so geht bei Tor. Zur Zeit liegt gerade das erste Kapitel von The Gathering Storm bereit, dem nächsten WoT Buch. Hier ist der Link zum Sign-In bzw dem Sign-Up. Viel Spass damit.
Hallo Freunde der Phantastik. Nach längerer Ruhephase gibt es endlich wieder mal eine Rezension. Die gute Màirèad hat den zweiten Band der Trilogie Der verwaiste Thron gelesen, nachdem sie den
ersten bereits mit Genuss verschlungen hat.
Ohne weiter viel Worte zu verlieren, hier ihre Meinung zum zweiten Band.
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Zum Autor:
Claudia Kern ist Mitbegründerin der Science-Fiction-Magazins Space View, das sie mehrere Jahre als Chefredakteurin betreute und für das sie auch heute noch regelmässig eine Kolumne
schreibt. 1999 war sie als Serienredakteurin für ProSieben tätig und zog danach als hauptberufliche Autorin zurück nach Bonn. Sie schreibt Romane und übersetzt SF- und Fantasy-Romane aus
dem englischen. Claudia Kern hat einige Sachbücher zu Fernsehserien verfasst, schreibt Film- und TV-Kritiken und entwirft Stories und Dialoge für Computerspiele. Nebenher ist sie für den RingCon,
Europas grösste Herr-der-Ringe-Convention und die FedCon, Deutschlands grösste SF-Veranstaltungen, tätig. Claudia Kern lebt und arbeitet in Bonn. www.claudiakern.com
Das Äussere:
Das Buch hat 409 Seiten und ist im blanvalet-Verlag erschienen (www.blanvalet.de). Eine Landkarte ist enthalten. Das Buch ist im Taschenbuchformat erhältlich. Das Cover ist in typischem
Fantasy-Stil gehalten. Ein Bezug zum Inhalt ist nicht vorhanden, stört diesmal jedoch überhaupt nicht.
Zur Vorgeschichte:
Es handelt sich hier um den zweiten Band der Trilogie der verwaiste Thron. Der dritte Band (Rache) ist mittlerweile ebenfalls erschienen. Hier eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes
(Sturm). Die Geburtstagsfeier von Ana der 17. jährigen Tochter des Fürsten von Somerstorm endet in einem Massaker. Die Fürsten von Somerstorm und ihre Gäste werden von Nachschatten grausam
ermordet. Ana kann dank ihrem aufmerksamen Leibwächter fliehen. Ihr Bruder Gerit überlebt vorerst ebenfalls in dem er sich auf dem Dach der Burg versteckt. Ana macht sich zusammen mit ihrem
Leibwächter auf, in Richtung Westfall in das Land ihres Verlobten Rickard. Von diesem verspricht sie sich Hilfe bei der Rückeroberung von Somerstorm. Rickard von Westfall wird zusammen mit seinem
verkrüppelten Freund Craymorus von der Insel der Gelehrten geholt und zurück nach Westfall gebracht. Sein Vater plant dort die Rückeroberung Somerstorms um sich für den Tod der Verlobten seines
Sohnes zu rächen. Craymorus hat die Nachtschatten so intensiv wie möglich studiert und gilt als einer der kundigsten Menschen auf diesem Gebiet. Die beiden Fürsten von Westfall scheitern beim
Versuch Somerstorm zurück zu erobern und ihre Armee wird vernichtend geschlagen. Fürst Balderick stirbt dabei. Ana ist immer noch auf der Flucht Richtung Westfall. Ihr Leibwächter entpuppt sich
am Ende ebenfalls als Nachtschatten was Ana dazu bringt ihn weg zu schicken und den Weg Richtung Westfall alleine in Angriff zu nehmen. Gerit wird von den Nachtschatten auf der Burg entdeckt. Da
er später noch nützlich werden könnte, entgeht er dem sofortigen Tod und muss sich in der Gesellschaft der Nachschatten seinen Respekt erkämpfen. Bei der finalen Schlacht gegen die Armeen
Westfalls ist es sein Verdienst, dass die Nachschatten siegen.
Handlung in Kürze:
Nun zur Handlung in diesem Buch. Ana flieht immer noch Richtung Westfall und wird in Srzanizar versklavt. Als die Nachschatten in Srzanizar einfallen gelingt ihren Besitzern zusammen mit Ana die
Flucht auf ein Schiff Richtung Westfall. Beim ablegen ihres Schiffes bemerkt sie ihren Leibwächter, der sich offensichtlich ihrem Befehl wiedersetzt hat und ihr immer noch folgt. Da sie auf zwei
verschiedenen Schiffen fliehen trennen sich ihre Wege erneut. Zum Strang von Ana möchte ich hier nicht mehr verraten weil sonst einiges an Spannung verloren geht.
Ihr Leibwächter Jonan lässt sich von dem Gelehrten Craymorus als Leibwächter einstellen und ist sich somit sicher Ana wieder zu begegnen. Er weiss ja dass ihr Ziel Westfall ist. Carymorus
ist dank verschiedener Intrigen mittlerweile zum Fürst von Westfall aufgestiegen. Dies durch die Heirat mit der Witwe von Westfall. Gerit ist inzwischen Bewusst geworden, dass er nicht weiter dem
General der Nachschatten folgen will und flieht zurück nach Somerstorm. Auch hier möchte ich nicht all zu sehr ins Detail gehen. Lest selbst.
Meinung:
Das Buch ist wie das Erste, leicht und locker geschrieben. Es ist ein Buch dass man in wenigen Stunden/Tagen gelesen hat und dass man bis zum Schluss nicht so recht weglegen mag. Will heissen die
Sprache ist einfach, bildlich und leicht verständlich. Die kleinen „Reiseberichte“ am Anfang jedes Kapitels finde ich eine sehr gute Idee. Sie geben mit wenigen Worten einen Eindruck von Ländern
und Sitten denen man im nächsten Kapitel begegnet. Die Hauptprotagonisten sind klar strukturiert , haben Tiefe und nehmen wieder Wendungen die man so nicht erwartet hatte. Menschen die man
glaubte zu kennen verändern sich mit kleinen oder grossen Handlungen und man lernt noch andere Seiten von ihnen kennen. Da man auf beiden „verfeindeten“ Seiten mitliest und die Handlungen
von beiden nachvollziehen kann, kommt man öfter an einen Punkt wo man nicht recht weiss, wen man jetzt dem Sieg eher gönnen würde. Man begegnet immer mal wieder alten Bekannten und die
Reaktionen der Charaktere sind nicht vorhersehbar. In diesem Buch wird die Person von Nachtschatten schön herausgearbeitet und er bekommt eine Menge Tiefe und Facetten dazu. Man begegnet neuen
Ländern und anderen Kulturen und merkt mit wie viel Liebe diese Welt gestaltet wurde. Man entdeckt, dass die Welt ausgereifter ist, als ich nach dem ersten Buch angenommen hatte. Am Ende
des zweiten Buches hängt man jedoch mehr in der Luft als noch am Ende des ersten Bandes. Handlungsabläufe führen auf einmal ganz unerwartet zusammen wo sich andere plötzlich und genau so
unerwartet trennen. Nichts ist klar und alles ist offen! Die Welt präsentiert sich so wie man es am Anfang des Buches nicht erwartet hätte.
Fazit:
Das Buch ist keine Neuerfindung der Fantasy. Dies stört mich nun aber gar nicht und ich bin jetzt schon mal sehr gespannt auf den dritten Teil und das Ende der Geschichte. Für jeden der flüssige
Lektüre und hervorragend ausgearbeitete Charaktere mag ist dieses Buch absolut empfehlenswert.
Anscheinend durfte Jason Denzel von Dragonmount bereits das neue Wheel of Time Buch The Gathering Storm von Brandon Sanderson lesen. Darauf werden wohl viele Fans des
Rad der Zeit massig eifersüchtig sein.
Seine Meinung dazu (und ein paar Spoilers) kann man in seinem Review auf Dragonmount lesen. Für Interessierte gehts hier
lang.
Für Leute die das neue Buch baldmöglichst lesen wollen, es kann auf Amazon bereits vorbestellt werden und ich bin sicher auch der lokale Buchladen wird bereits eine Preorder für euch aufnehmen
können.
Passend zum letzten Review habe ich hier noch etwas gefunden, was sich Bakker-Interessierte unbedingt ansehen sollten. Ein Video Interview mit dem Autor der Krieg der Propheten/Prince of
Nothing Trilogie.
Es ist interessant einen Autor mal live zu sehen und zu hören. Mit Scott würde ich mir gerne mal einen Kaffee teilen und etwas über seine Werke und über Gott-und-die-Welt plaudern...scheint ein
netter Kerl zu sein
Anbei findet ihr das Review von R. Scott Bakkers neuem Roman. Seine zweite, auf eine Trilogie
ausgelegte, Serie spielt wiederum im Lande Earwa.
Scott hat mit seiner ersten Trilogie damals hohe Wellen in der englischen Fantasygemeinde geschlagen. Sein
Werk wird heute noch kontrovers diskutiert. Nach der Lektüre des ersten Bandes der neuen Serie bin ich sicher, dass es auch hier nicht anders sein wird.
Ich habe mir im Verlaufe der Rezension erlaubt einige englische Begriffe aus dem Buch zu belassen. Der Leser
möge mir das verzeihen.
Zum Autor:
R. Scott Bakker, ein kanadischer Autor, betrat die Bühne der epischen Fantasy im Jahre 2003 mit seinem
Erstlingswerk The Darkness that comes before, dem ersten Buch einer Trilogie namens The Prince of Nothing.
Zu Beginn dieses Jahres kam die lange erwartete Fortsetzung dieses Meisterwerkes auf den amerikanischen und
englischen Markt. Die zweite Trilogie The Aspect Emperor beginnt mit dem ersten Band namens The Judging Eye.
Das Äussere:
Diesesmal habe ich vom amerikanischen Verlag Overlook Press ein ARC (Advanced Reading Copy) erhalten.
Ich kann also über das kaufbare Buch wenig aussagen. Das ARC weiss allerdings auch zu gefallen, in dezentem Schwarz gehalten, mit einer abstrakten Figur als zentrales Motiv. Es ist ein Softcover
im Trade-Format.
Eine Worterklärung und ein Anhang sind ebenfalls am Ende des Buches zu finden. Sie sind allerdings wesentlich
kürzer als in der ersten Trilogie. Das kann aber auch daran liegen, dass das Buch ein ARC ist.
Zuerst noch ein Wort der Warnung: Wer Bakkers erste Trilogie noch nicht gelesen hat, sollte dieses Review
noch nicht lesen, denn es enthält Spoiler für diese!
Die Vorgeschichte:
Die Vorgeschichte dieser Trilogie sollte dem geneigten Leser bekannt sein. Es ist dies nämlich die erste
Trilogie „Der Krieg der Propheten“. Ich möchte an dieser Stelle nicht allzu viele Worte darüber verlieren, ich kann nur jedem Leser empfehlen, diese Trilogie zu lesen (eine Rezension zum ersten
Band findet ihr hier auf dem Blog), bevor er sich an The Judging Eye macht, ansonsten verpasst man viel und kann viele Zusammenhänge nicht verstehen. An dieser Stelle noch einmal die
Warnung – Spoiler zur ersten Trilogie werden folgen!
Als kurze Einleitung:
Die Reiche um die drei Meere sind befriedigt worden. Kellhus, der Aspect Emperor, hat sich alle Reiche
einverleibt, sogar bis nach Zeum ist er gekommen. Er und Esmenet regieren als götterlgeiche Regenten. 20 Jahre sind vergangen, seit der grosse Sieg der Inrithi in Shimeh den heiligen Krieg
beendete.
Doch es steht nicht alles zum Besten in der neuen Welt.
Die Handlung in Kürze:
Wiederum verfolgt man mehrere Hauptpersonen durch das Buch, aus dessen Sicht erzählt wird. Einige altbekannte
mischen sich mit neuen Figuren. Esmenet, Achamian und Maithanet kommen vor, Kellhus natürlich (obwohl wir keine Kapitel haben, die aus seiner Sicht erzählt sind) und einige kleinere Auftritte von
grossen Namen aus der ersten Trilogie. Neue Figuren sind insbesondere Mimara, angeblich Achamians und EsmenetsTochter, und ein junger König namens Sorweel, dessen Königreich zu Beginn der
Geschichte von Kellhus Armee erobert wird. Auch interessant sind die Söhne und Töchter von Kellhus, die er mit Esmenet gezeugt hat. Hier hat insbesondere der jüngste, Kelmomas, auch einiges an
Seiten zugesprochen bekommen…da scheint sich etwas anzubahnen…aber dazu sei noch nichts verraten.
Zur eigentlichen Handlung:
Der Heilige Krieg ist seit 20 Jahren zu Ende. Kellhus regiert die drei Meere als absoluter Herrscher und
duldet keinen Widerspruch. Zu Beginn des Buches hat er eine grosse Armee gesammelt, mit der er in den alten Norden reisen will, um die Rathgeber (Consult) ein für allemal zu vernichten.
Eine Wiedergeburt des Nicht-Gottes darf es niemals geben. Deshalb sammelt er eine riesige Armee, bestehend aus Männer und Frauen aus allen Ländern, und zieht gegen Golgotterath, dem Ursprung der
Inchoroi. Er lässt seine Frau Esmenet zurück, um die Staatsgeschäfte zu führen. Diesem Tross folgen wir durch die Augen Sorweels. Die Reise ist zu Ende des Buches immer noch in vollem
Gange.
Esmenet hat in den vergangenen Jahren viel Leid erfahren, sind doch viele ihrer Kinder wahnsinnig oder
unnahbar. Das Blut und Erbe von Kellhus scheint zu stark für sterbliche Hüllen. Jetzt muss sie auch noch den Thron übernehmen und zusätzliche Lasten tragen. Die Hyänen um den Thron und alle
Speichellecker wittern bald ihre Chance und beginnen, jetzt wo der mächtige Kellhus weg ist, ihre Spiele zu spielen. Esmenet kommt schnell in Bedrängnis und auch Maithanet, den Kellhus zu ihrer
Hilfe zurückgelassen hat, kann nur bedingt helfen. Esmenet hadert mit ihrer Lebenslage…viele Dinge machen ihr zu schaffen, vor allem die fehlende Beziehungen zu ihren Kindern.
Zu allem Übel beginnt nun auch einer der vielen Götterkulte der Imperatorin Ärger zu machen. Der Kult von
Jatwer, der Erdgöttin, begehrt auf gegen die blasphemische Herrschaft des Dämonen Kellhus. Und sie haben einen Messias, einen vorhergesagten Krieger…den White-Luck Warrior. Wer er genau ist und
was er leisten soll wird in diesem Buch nicht aufgelöst.
Parallel dazu sehen wir, was aus Achamian geworden ist. Als Eremit lebt er in Galeoth, weit ab jeglicher
Zivilisation. Er hat einen kleinen Turm und wenige Diener, die sich um sein Wohlergehen kümmern. Er hat allem abgeschworen und versucht nur noch, das Geheimnis um Kellhus zu lüften. Er will ihn
als den Hochstapler, der er ist, entlarven. Seine Träume, die ihm seine Verbindung zu Seswatha bescheren, werden immer spezifischer und er glaubt, dass er bald eine Lösung haben wird. Da tritt
Mimara in sein Leben, seine angebliche Tochter. Sie möchte von Achamian zur Zauberin ausgebildet werden. Achamian will das nicht, doch irgendwann muss er vor der Hartnäckigkeit der jungen Frau
kapitulieren. Er nimmt sie sogar mit auf seine Reise. Achamian wirbt eine Truppe von Skalpern an, Sranc-Jäger, die im Nordosten ihrem blutigen Geschäft nachgehen…eine Bande von
Halsabschneidern…doch nur mit ihrer Hilfe kann er überhaupt hoffen, an sein Ziel zu gelangen…quer durch die Istyuli Ebenen, ebenfalls in den alten Norden. Er muss die Schatzkammer des uralten
Magierordens finden, der Sohonc…dort liegt das Wissen zu Kellhus Herkunft.
Mehr Details möchte ich hier nicht preisgeben, das hier soll euch das Buch schmackhaft machen, nicht
zusammenfassen…also, lest selber ;)
Meinung:
R. Scott Bakker legt auch in seiner zweiten Trilogie die Latte hoch. Seine Sprache ist noch besser
geworden, seine philosophischen Gedankenkonstrukte werden konsequent weitergeführt und die Welt, welche mir sehr gut gefällt, wird weiter aufgedeckt. Zum Beispiel erfahren wir endlich auch mehr
über die Nonmen, die Nichtmenschen. Sie sind, im Gegensatz zu vielen anderen Rassen aus anderen Romanen, wirklich seltsam und fremd.
Ein Pluspunkt, zumindest meiner Meinung nach, ist, dass Kellhus sehr wenig vorkommt, war er mir in der ersten
Trilogie doch zu übermächtig und dominant. Hier ist das Scheinwerferlicht mehr auf kleinere Akteure gerichtet, wie zum Beispiel Sorweel. Achamian könnte man wohl den Hauptprotagonisten dieses
Bandes nennen. Wer ihn in der ersten Trilogie mochte, wird hier seine Freude haben. Wer ihn nicht lesen mochte, ja der wird seine Mühe haben.
Wie schon zuvor ist auch in diesem Buch die Welt eine der Protagonistinnen. Scott gibt seiner Schöpfung noch
mehr Tiefe und Farbe und es ist eine plastische und faszinierende Welt, die er geschaffen hat. Vertraut genug, dass man sich einfühlen kann und doch fremd und mystisch. Es ist dem Leser schnell
klar, dass hier viel Zeit und Liebe investiert wurde.
Scott ist ein Autor, der den Leser fordert. Er macht es einem nicht einfach…weder sprachlich noch vom Inhalt
her. Die Szenen sind zum Teil obszön und brutal. Aufgewogen wird dies wiederum durch Passagen die einem zum denken anregen. Die philosophischen Gedanken und Diskussionen, aber auch die Auszüge
aus In-Welt Werken sind erneut ein Leckerbissen
Scott beweist erneut, dass er ein genauer Beobachter menschlicher Verhaltensweisen ist. Die Charaktere sind,
wenn auch nicht sympathisch, doch sehr authentisch und lebensnah modelliert.
Wie schon beim letzten Mal, bleibt mir als einzige Hauptkritik die fehlenden Sympathieträger zu nennen. Die
Figuren sind alle sehr zerrissen und auch oft herzlos. Ich konnte selten so richtig mitfiebern für sie.
In einer solchen Welt mag das jedoch durchaus passend sein. Es gibt nicht viele Lichtblicke in der Handlung.
Somit ist auch klar, dass dieses Buch nicht für jedermann ist. Wer frohe, positiv gezeichnete Geschichten mag, sollte von Bakkers Werk besser die Finger lassen.
Ein weiterer klassischer „Nachteil“ liegt darin, dass in Band eins vorrangig Setup betrieben wird…sehr viel
Einführung und hinleiten auf Kommendes aber nicht wirklich viel erfüllende Stränge.
Das Bakker gegen Ende des Buches mehr oder minder dem Herrn der Ringe nachschreibt, nur weil die Truppe durch
ein Höhlenlabyrint irrt, mag ich nicht mitunterschreiben. Natürlich kann einem diese Szenerie an Moria erinnern, aber es hat genug Eigenständigkeit, dass es mich nicht gestört hat.
Fazit:
Beim Fazit kann ich eigentlich nur wiederholen, was ich schon damals bei der Rezension zum ersten Werk gesagt
habe: Ich würde das Buch sofort jedem Fantasyfan empfehlen, der realistische, dunkle Fantasy mag. Das Buch gehört in die Kategorie des momentan sehr beliebten Grim and
Gritty-Subgenres.
Wer mal etwas weitab von Tolkien und seinen Nachahmern sucht, ist hier goldrichtig.
Wie im allerersten Artikel dieses Blogs erwähnt, entsprang dieses Projekt nicht nur meiner Idee... Adaephon und ich wälzten einige Gedanken via ICQ als wir uns entschlossen, das hier
aufzubauen.
Hier nun, nachdem er wieder etwas mehr Musse hat, sein erstes Review. Danke, Ada.
***
Nach einigen Kurzgeschichten und ihrem Debütroman „According to Crow“(2005) veröffentlichte
Ekaterina Sedia 2007 ihr Buch „The Secret History of Moscow“. 2009 wurde es von der Hobbit Presse ins Deutsche Übersetzt.
Ekaterina ist gebürtige Moskauerin, heute lebt und arbeitet sie in New Jersey als Lehrerin
fürBotanik und Pflanzenkunde.
Das Äussere:
Wie nicht anders gewöhnt von der Hobbit
Presse kommt das 326 Stein umfassende Buch in einem Hardcover Format daher. Der Umschlag zeigt eine aus Vögeln stilisierte Skyline Moskaus. Der Hintergrund bildet ein schattiertes
Dunkelrot.
Handlung in Kürze:
Wir befinden uns im Moskau von heute. Immer mehr Menschen verschwinden ohne irgendeine Spur
zu hinterlassen. Ist allein die moskauer Verbrecherszene und Mafia daran schuld oder gibt es einen anderen Grund? Kurioser Weise tauchen Vögelschwärme aus Pfützen auf und Eulen fliegen am hellen
Tage durch die Stadt.
Dies ist die Welt von Galina, Jakov und Fjodor. Alle drei könnten nicht verschiedener sein.
Galina ist eine vermeintlich geistig gestörte junge Frau, welche als Übersetzerin wissenschaftlicher Texte arbeit. Jakov ist ein recht fauler Polizist und Fjodor ein Straßenkünstler. Sie alle
haben nichts gemeinsam, bis Galinas schwangere Schwester Mascha in ihrem Bad verschwindet und nur das Baby mit einer Dohle im Zimmer ist. Fjodor wird der Fall zugeteilt die verschwundenen
Personen zu finden. So finden Er und Mascha zusammen. Auf dem Weg durch die Stadt stoßen sie auf Jakov der ihnen helfen kann, der auch den Zusammenhang der Vermissten mit den Vögeln zu kennen
scheint.
Gerade waren sie noch in der U-Bahn, auf einmal finden die Drei sich in einer Welt voller
Fabel- und Märchenwesen wieder. Rusalki, Todesfeen, Baba Jaga und sogar Väterchen Forst geben sich hier die Hand. Was ist dies für eine Welt unter Moskau? Es beginnt die Suche nach der
verschwunden Schwester. Nicht nur die Märchenfiguren helfen ihnen, sondern auch Personen aus anderer Zeit. Wie kann das alles möglich sein? Nach und nach stoßen sie auf Erklärungen, aber auch auf
weitere Fragen. Das Schicksal beider Welten hängt von dem Erfolg der Drei ab.
Meinung
Nach Greg Keyes „Bunde der Alchimisten“ und Naomi Noviks „Feuerreiter seiner Majestät“
erscheint nun die russische Antwort auf den alternativen Geschichten Boom.
Wer dieser Sparte der Phantastik etwas abgewinnen kann, wird das Buch mögen. In dem modernen
Moskau von heute wird durch phantastische Einwirkungen die fast vergessene russische Tradition eingebunden. Im Laufe der Erzählung durchqueren die drei Protagonisten nicht nur jene Welt unter dem
bekannten Moskau, sondern sie reisen auch durch die Geschichte Russlands. So finden sie doch Unterstützung durch Tataren-Krieger, einer Dekabristen-Frau und anderen Personen die eigentlich nicht
in die heutige Zeit gehören.
Natürlich gibt es aber auch bei diesem Buch einige Punkte die für mich negativ sind. Mir
nicht ganz erschlossen hat sich, wie diejenigen Personen ausgewählt werden, die in der Unterwelt landen. Einmal sind es Flüchtlinge die Zuflucht gesucht haben, ein anderes Mal sind es Krieger die
verflucht wurden in aller Ewigkeit in der Welt gefangen zu sein. Des Weiteren fand ich die Aufnahme der unbekannten Welt durch unsere Hauptakteure zu rapide. Wie würden wir denn reagieren, wenn
wir in einer Welt voller Heinzelmännchen, gestiefelter Kater und Hexen aufschlagen würden? Zumindest doch verwirrt.
Fazit:
Alles in allem ist das Buch aber durchaus gelungen und bietet jenen die sich wagen es zu
lesen ein unerwartetes Ende und Lesegenuss der höher als der Durchschnitt liegt. Für mich ein Titel den ich gerne in meiner Sammlung stehen habe.
Für Anhänger der Alternative-Fantasy ein Muss, für alle anderen eine Empfehlung, wenn
sie mal wieder über den Tellerrand schauen wollen.
Wie versprochen hier eine der Rezensionen aus der Feder meiner fleissigen Helfer (aka Mitarbeiter). Vielen Dank, Fisher.
An dieser Stelle auch noch einmal unser Dank an Frau Kramer, vom Klett Cotta Verlag, für das zur Verfügung gestellte Leseexemplar.
Und jetzt, ohne weitere Verzögerung...die Rezension für "Der Name des Windes"
---
Patrick Rothfuss ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Professor für Englisch, dessen Erstlingswerk „Der Name des Windes“ mit
grosser Begeisterung aufgenommen wurde. Er besitzt eine eigene Homepage, auf der neben Informationen zu dem Autor
selbst auch solche über die Welt zu finden sein werden (dieser Abschnitt befindet sich zur Zeit noch im Aufbau).
Sein Roman ist der erste Band einer Trilogie mit dem Namen DieKönigsmörder-Chronik, den Klett-Cotta in
der Hobbit-Presse als deutsche Erstveröffentlichung herausgebracht hat.
Rothfuss greift auf das Stilmittel der Erzählung innerhalb einer Erzählung zurück und lässt so den Leser das Leben seines Hauptprotagonisten Kvothe miterleben.
Das Äussere:
Die gebundene Ausgabe lässt für mich keine Wünsche offen. Das Cover, dem amerikanischen Original in Stimmung und Motiv erstaunlich nahe,
lädt dazu ein, das Buch in die Hand zu nehmen. Die Karte, auch in meinen Augen ein Muss für einen anständigen Fantasy-Roman (Gruss an Anomandaris), könnte etwas mehr Details aufweisen, doch
spricht sie mich in Form und Stil sehr an (eine farbige Version gibt es übrigens auf der Homepage des Autors). Ein Lesebändchen rundet das ansprechende Äussere ab.
Der Roman hat 860 Seiten, doch die Schrift ist nicht allzu klein und somit angenehm zum lesen. Die liebgewonnen Personenverzeichnisse oder Begriffserklärungen, wie man sie von Erikson oder Bakker
kennt, fehlen leider, ein Punkt, den ich persönlich gerne dabei gehabt hätte.
Die Handlung:
Im selbst gewählten Exil als Wirt und Besitzer eines Gasthauses hat sich Kvothe, der grösste Magier seiner Generation, von den Belangen der
Reichen und Mächtigen zurückgezogen. Ihm zur Seite steht sein treuer Freund und Lehrling Bast. Eines Tages werden die beiden aus ihrem Alltag gerissen, als die Vergangenheit Kvothe in doppelter
Hinsicht einholt. Zum einen tauchen um das Dorf herum Kreaturen auf, die es dort eigentlich nicht geben sollte, zum anderen veranlasst die Ankunft eines Mannes, der als der Chronist
bekannt ist, Kvothe dazu, sein Leben Revue passieren zu lassen. Dieser Chronist möchte das noch relativ kurze, aber bereits sehr ereignisreiche Leben des Magiers aufzeichnen.
Dieser lässt sich schlussendlich auf dieses Experiment ein und beginnt, seine Geschichte zu erzählen. Wir folgen ihm durch seine Kindheit, die er mit seinen Eltern bei fahrenden Schauspielern
verbracht hat und wie er zum ersten Mal mit der Magie in Kontakt kam. Dann endet diese Zeit abrupt mit dem Tod seiner Eltern und öffnet uns gleichzeitig den Blick auf die viel grössere Geschichte
dahinter.
Es folgen harte Jahre auf der Strasse, bis er sich aufmacht, um an der Universität, wie die weltbekannte Schule für Magie und Wissenschaft genannt wird, aufgenommen zu werden. Er erzählt von
seinen ersten Jahren an der Universität und von seinem stetigen Kampf, die Ausbildung zu erhalten, die sein wacher und einzigartiger Geist verlangt. Hinein verwoben in diese Zeit ist die
Geschichte um seine grosse Liebe und die Suche nach den Mördern seiner Eltern.
Der erste Tag der Erzählung von Kvothe endet mit seinem ersten Kontakt mit der Magie, die ihn fast das Leben kostet.
Meinung:
Mein Eindruck nach dem Ende des Buches ist, mit einigen Kritikpunkten, positiv. Die Geschichte hat mich sofort reingezogen und ich habe das
Buch in einem Zug durchgelesen. Denn die grosse Stärke des Autors ist in meinen Augen seine Fähigkeit zu erzählen. Seine Schreibweise und seien Art, die Geschichte zu erzählen, liessen in mir
immer wieder Erinnerungen hochkommen an die Abende, an denen ich Märchen gelauscht habe. Dies alles scheint in der deutschen Übersetzung gut rübergebracht worden zu sein, somit ein Lob an den/die
Übersetzer/in.
Auch seine Welt wirkt sehr durchdacht und ausgefeilt, doch hätte man für meinen Geschmack noch etwas mehr darüber erfahren können. So bleibt sie fürs erste noch ein wenig unerforscht, welches
sich hoffentlich in den nächsten Bänden löst.
Die Geschichte an sich ist in meinen Augen keine Neuerfindung des Genres, sondern eine gute und solide Neuauflage von Altbewährtem, die jedoch, wie bereits erwähnt, durch seine erzählerischen
Fähigkeiten etwas Spezielles erhält.
Die gesamte Geschichte und auch die Welt wirken bis jetzt eher bodenständig, d.h. sie erinnert eher an Märchen als an eine Fantasy-Welt. Es gibt zwar Magie, aber tritt sie erst wenig und dann
dezent in Erscheinung. Doch da es sich um die knapp ersten 17 Jahre von Kvothe handelt, ist dies eigentlich auch gut so und hier und da lässt der Autor eine andere Ebene seiner Welt
durchschimmern, die mich grosses erhoffen lässt. Manchmal ist es ja besser, wenn man nicht gleich mit möglichst vielen Fakten und Eigenarten einer neuen Welt überschüttet wird.
Fazit:
Wer sich mit der Ich-Perspektive der Erzählung, die über den grössten Teil des Buches vorherrscht, und dem eher langsamen, weil aufbauenden
Tempo der Geschichte anfreunden kann, wird in dem Erstlingswerk von Rothfuss eine sehr gut erzählte Geschichte finden, die einen schnell einfängt und nicht mehr loslässt. Die grösseren
Zusammenhänge, die er angedeutet hat, machen Lust auf mehr und lassen auch auf mehr hoffen.
Die Autorin: Susanne Gavénis wurde 1970 in Celle geboren. Sie machte 1990 das Abitur am Hermann-Billung Gymnasium in Celle, studierte bis 1995 in Kassel für das Lehramt an Gymnasien in den fächern
Biologie und Chemie. Schon damals begann sie zu schreiben. Sie ist verheiratet und ist 2008 in den öffentlichen Schuldienst gewechselt. Sie schreibt Fantasy- und Science-Fiction Geschichten.
Das Äussere:
Das Buch hat 593 Seiten und ist beim Schweizerhaus Verlag erschienen. Das Cover zeigt Berge, Wasser, Feuer und Shaan. Das Cover ist
für meinen Geschmack zu stark stilisiert und das Buch sieht somit in meinen Augen mehr nach einem Jugendroman aus.
Vorgeschichte:
Seit tausenden von Jahren bekämpfen sich Gut und Böse im Geheimen. Zwei Familien sind dazu auserwählt, alle 100 Generationen einen Beschützer für das Gute (Shai’lanhal) und das Böse (Shai’yanyal)
zu stellen. Gleichzeitig werden je ein unwissendes Mädchen, dass das Gute verkörpert (Lanhal) und ein Junge, der das Böse verkörpert (Yinyal) geboren. Diese beiden wachsen ohne das Wissen ihrer
Bestimmung auf. Es ist die Aufgabe der Schai’lanhal und der Schai’yanyal, die Lanhal und den Yinyal zu finden und vor dem gegnerischen Shai zu schützen. Die Schais werden von ihren Sarn von
Kindsbeinen an auf ihre Aufgabe vorbereitet. Um den Kampf zu gewinnen, stehen dem Yinyal die Manipulation der Elemente Feuer und Erde zur Verfügung, der Lanhal die Elemente Wasser und Luft. Sie
dürfen ihren Schützlingen jedoch bis zum Endkampf nichts von deren Bestimmung sagen. Sobald der Yinyal oder die Lanhal ihre wahre Bestimmung erkennen, weicht die Magie aus den Schais und geht auf
den Yinyal oder die Lanhal über, die dann den Endkampf bestreiten und entscheiden ob die nächsten 100 Generationen das Gute oder das Böse herrschen wird.
Handlung in Kürze:
Shaan, Enkel eines Herzogs, wird von seinem Vater in der Einsamkeit der Berge mit grausamer Härte auf seine vom Schicksal bestimmte Aufgabe vorbereitet: Er ist der Beschützer der Lanhal, der
Inkarnation des Guten, die alle hundert Generationen in Gestalt eines gewöhnlichen Mädchens wiedergeboren wird. Die Lanhal weiss nichts von ihrem Schicksal und darf von ihm auch nicht gewarnt
werden. Trotzdem muss er sie irgendwie in die Regeln des bevorstehenden Kampfes einweihen. Ausserdem muss er es erstmal schaffen in die Nähe der Lanhal zu kommen und dort auch zu bleiben. Da es
sich bei der Lanhal um ein 16jähriges Mädchen handelt, eine nicht ganz einfache Aufgabe. Ausgestattet einzig mit den Fähigkeiten Wind und Wasser zu beherrschen, muss sich Shaan einer Bedrohung
stellen, die alles Vorstellbare übersteigt, denn die Mächte des Bösen entsenden eine schreckliche Gegenspielerin. Einschränkung für die beiden Shais ist lediglich, dass weder die Lanhal noch der
Yinyal erfahren dürfen dass sie Magie benützen können. Doch wollen beide nicht, dass der Gegner herausfindet wer die Lanhal und wer der Yinyal ist. Shaan weiss: sollt er versagen, wird nicht nur
die Lanhal sterben, sondern die ganze Welt für hundert Generationen in Dunkelheit versinken.
Meinung:
Bereits am Anfang hat mich das Buch stark an einen Jungendroman erinnert. Vier 16jährige, je zwei Jungen und Mädchen tragen das Schicksal der Welt auf ihren Schultern. Für meinen Geschmack wurde
hier etwas zu stark mit klischierten Charakteren gearbeitet. Shaan, als Beschützer des Guten, zweifelt von Anfang an daran ob er überhaupt gut genug ist, um die Lanhal zu beschützen. Das klassische
Motiv des strauchelnden "Helden".
Schon zu Beginn des Buches hat mich das Gefühl beschlichen, dass es ein Happyend geben wird. Natürlich muss das nicht partout etwas schlechtes sein! Jedoch war es für mich früh vorhersehbar.
Auch Deleja, die Inkarnation des Guten passt nicht ganz in ihre Welt. Vom Vater eher als Junge erzogen, trägt sie auch Jungen-Kleidung und träumt von einem Märchenprinz der sie einst erretten wird.
Wovor blieb mir bis zum Schluss allerdings unklar, denn eigentlich dürfte ihr Leben als Kaufmannstochter recht angenehm gewesen sein?!
Positiv aufgefallen ist mir die Sprache. Das Buch wurde von einer deutschsprachigen Autorin geschrieben und das merkt man sofort. Die Sprache war äußerst Bildhaft und flüssig. Einzig die immer
wieder unnötigen Absätze haben mich anfangs aus dem Lesefluss gebracht. Gegen Ende des Buches hatte ich mich dann daran gewöhnt.
Fazit:
Die Grundlage der Geschichte ist natürlich nicht neu, sie ist jedoch gut umgesetzt. Ich würde es dennoch eher einer jugendlichen Leserschaft empfehlen. Ich bin mir sicher mit 16 hätte mich das Buch
viel mehr fasziniert.
Nach langer Zeit schicke ich euch mal wieder ein Lebenszeichen aus der Versenkung.
Zur Zeit beschäftigt mich die Vorbereitung auf meine erste Matura-Prüfung (als Lehrer!) und das Studium aka Diplomarbeit kostet mich auch viel Lese-Zeit.
Aber glücklicherweise habe ich einige fleissige Helfer. Und es werden ein paar Rezensionen in den nächsten Tagen folgen.